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Treppenhausreinigung Kosten 2026: Preise pro Etage & Monat

Treppenhausreinigung: Was kostet der Hausfrieden?

Aktualisiert: 27. Juli 2026 5 Min. LesezeitKOSTEN

TREPPENHAUSREINIGUNG: KOSTEN PRO MONAT (WÖCHENTLICHE REINIGUNG, 2026)

Treppenhausreinigung: Kosten pro Monat (wöchentliche Reinigung, 2026)
HausgrößeØ Preis / Monatpro Partei (bei 6 Parteien)
3 Etagen, 1 Aufgang40 – 90 €7 – 15 €
5 Etagen, 1 Aufgang70 – 140 €12 – 23 €
Mehrfamilienhaus, 2 Aufgänge130 – 260 €11 – 22 € (12 Parteien)

Die Treppenhausreinigung kostet bei einem Haus mit 3 Etagen 40 bis 90 € im Monat — auf sechs Parteien umgelegt sind das 7 bis 15 € pro Haushalt. Weniger, als die meisten Eigentümerversammlungen schätzen. Und der häufigste Anlass für die Beauftragung ist selten der Schmutz: Es ist die gescheiterte Kehrwoche. Dieser Ratgeber liefert die Preise nach Hausgröße, erklärt die Umlage nach Betriebskostenverordnung und rechnet den Kehrwochen-Vergleich ehrlich durch.

Was die Treppenhausreinigung umfasst

Die Standardleistung deckt alles ab, was Mieter und Besucher täglich sehen: Stufen und Podeste kehren und wischen, Handläufe und Geländer reinigen, Eingangstür samt Glas, Briefkastenanlage, Klingeltableau — und den Aufzug, falls vorhanden. Material und Geräte bringt der Betrieb mit.

Dazu buchen viele Verwaltungen Zusatzleistungen: Kellergänge, Fensterreinigung im Treppenhaus, Gehwegreinigung, Winterdienst. Ein Vertrag, eine Rechnung, ein Ansprechpartner — dieser Zuschnitt spart Verwaltungen die Koordination von drei Dienstleistern.

Umlage auf Mieter: So funktioniert es rechtlich

Vermieter legen die Kosten vollständig auf die Mietparteien um. Die Rechtsgrundlage liefert § 2 Nr. 9 der Betriebskostenverordnung: Gebäudereinigung zählt zu den umlagefähigen Betriebskosten — sofern der Mietvertrag die Umlage vereinbart. Verteilt wird nach dem vereinbarten Schlüssel, meist nach Wohnfläche.

Ein Sonderfall bremst den Wechsel: Steht die Reinigungspflicht der Mieter ausdrücklich im Mietvertrag, darf der Vermieter nicht einseitig auf kostenpflichtige Fremdreinigung umstellen. In der Praxis lösen Eigentümer das einvernehmlich — kaum ein Mieter verteidigt seine Kehrwoche gegen 10 € im Monat.

Für WEGs genügt ein Mehrheitsbeschluss in der Eigentümerversammlung. Die Rechnungen der Fachbetriebe kommen hausgeldfähig aufgeschlüsselt.

Kehrwoche oder Fachbetrieb: der ehrliche Vergleich

Die Kehrwoche kostet kein Geld — sie kostet Hausfrieden. Schwankende Standards, Urlaubslücken, Streit über die Zuständigkeit: Das Modell scheitert an der Realität von Berufstätigen und Mehrfamilienhäusern. Der Fachbetrieb liefert konstante Qualität im festen Turnus, mit Vertretung und Haftpflicht.

KriteriumKehrwocheFachbetrieb
Kosten0 € (Eigenleistung)7 – 23 € pro Partei und Monat
Qualitätschwankendkonstant, per Leistungsverzeichnis
Urlaub / KrankheitLücken und StreitVertretung geregelt
Haftung bei SchädenungeklärtBetriebshaftpflicht
HausfriedenDauerthemaerledigt

Sparen mit dem richtigen Intervall

Der 14-tägige Turnus senkt die Kosten um 35 bis 45 % gegenüber wöchentlicher Reinigung. Für ruhige Häuser mit wenig Durchgangsverkehr reicht er aus. Umgekehrt brauchen Häuser mit Praxis oder Laden im Erdgeschoss unten mehr Frequenz als oben — gute Betriebe kalkulieren solche Mischintervalle ohne Aufpreis-Theater.

DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE

Treppenhausreinigung kostet 40 bis 90 € monatlich für 3 Etagen und lässt sich nach § 2 Nr. 9 BetrKV voll auf die Mietparteien umlegen. Pro Haushalt bleiben 7 bis 15 € — der günstigste Hausfrieden, den Sie kaufen können. Ein Angebot für Ihr Objekt erhalten Sie über BRILLAVA kostenlos.

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Marktdaten und Preisspannen basieren auf laufenden Auswertungen von über 44.000 Suchanfragen und Angeboten aus der Reinigungsbranche (Stand: Juli 2026). Vertrauen. Sorgfalt. Glanz.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Bei wöchentlicher Reinigung zahlen Sie 40 bis 90 € pro Monat, inklusive Material. Der 14-tägige Turnus senkt die Kosten auf etwa 25 bis 55 €. Ausschlaggebend sind Region, Ausstattung — etwa Aufzug und Glasflächen — und der Verschmutzungsgrad.

Ja. § 2 Nr. 9 der Betriebskostenverordnung stuft Gebäudereinigung als umlagefähige Betriebskosten ein — sofern der Mietvertrag die Umlage vorsieht. Verteilt wird nach dem vereinbarten Schlüssel, in den meisten Verträgen nach Wohnfläche.

Der Fachbetrieb — über seine Betriebshaftpflicht. BRILLAVA verlangt den Versicherungsnachweis von jedem Partnerbetrieb. Bei privat organisierten Einzelkräften bleibt die Haftung dagegen oft ungeklärt und hängt am Ende am Eigentümer.

Nach Besichtigung und Angebot vergehen meist ein bis zwei Wochen bis zum ersten Einsatz. Bei Verwalterwechseln übernehmen Betriebe nahtlos zum Stichtag des alten Vertrags — eine Reinigungslücke entsteht nicht.

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